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Integrationshilfe

Gegenstand in Dose stecken

Integrationshilfe für Schüler*innen

Die Integrationshilfe in der Schule soll Kinder mit einer Behinderung gezielt fördern und unterstützen. Ziel ist, dass das Kind im Umgang mit seiner Behinderung möglichst selbständig wird und dass Beeinträchtigungen, die durch die Behinderung bedingt sind, aufgefangen bzw. gemindert werden können.

Die Schüler*innen sollen in das laufende Unterrichtsgeschehen, so weit wie möglich durch die Unterstützung der schulischen Integrationskraft einbezogen werden. Handlungsleitend bei allen Assistenzleistungen ist stets der aktive Einbezug des Kindes im Rahmen seiner Möglichkeiten, sowie die Unterstützung seines Strebens nach Verselbstständigung und sozialer Eingliederung.

Die Aufgaben der Inklusionskraft sind grundsätzlich als persönliche und unterstützende Tätigkeiten für das betreffende Kind anzusehen und richten sich nach dessen individuellen Hilfebedarf. 

Beispiele für die Inklusionshilfe:

Integrationshilfe Fühlmemory

Die Schüler*innen bekommen diverse Aufgaben, die ihre Feinmotorik fördern und kognitiv gut zu bewältigen sind. Bei der Fädelraupe müssen Gegenstände haptisch erfasst und aufgefädelt werden. Eine weitere Möglichkeit ist das sogenannte Fühlmemory, bei dem aus verschiedenen Stoffen gleiche Paare gefunden werden können.

Taktiles Stundenplanregal

Der Stundenplan des Schüler*innen ist durch Bezugsobjekte gekennzeichnet. Vor dem Beginn des Unterrichts werden die entsprechenden Objekte ins Regal gelegt. Die Bezugsobjekte sind eine wichtige Orientierungshilfe. Die Schüler*innen tasten die Gegenstände ab und teilen danach taktil mit, um was es sich handelt (z.B. Nennung des Wochentages, Unterrichtsplanung usw.)  

Taktile Gebärdensprache

Inklusionshelferin und Schüler nutzen hier taktiles Gebärden für die Kommunikation.